Mit einer Wut- wenn nicht gar Hassrede – gegen die Ukraine wischte Putin die jahrzehntelange, friedliche Nachkriegsordnung Mitteleuropas hinweg.1 Ja, es gab den Kosovo-Krieg, weshalb ich mich hier auf Mittel- und nicht Südosteuropa bzw. den Balkan beziehe. Er erkannte die sog. autonomen Gebiete Donezk und Luhansk als souverän an und sicherte Ihnen – auch militärische – Unterstützung zu.

Was folgte waren Verwerfungen. Die Zertifizierung von NordStream 2 wurde durch Olaf Scholz und Robert Habeck ausgesetzt. Ein Schritt, den ich – auch Dank der Handlungen von Manuela Schwesig – fast schon nicht mehr für möglich gehalten hatte. USA und Europa verhängten erste Sanktionen.
Für einen kurzen Moment dachte ich, dass in beiden ukrainischen Regionen nun – analog zur Krim – Soldaten ohne Abzeichen auftauchen würden und es zu einem langen Bürgerkrieg kommen könnte.
Ich lag falsch. Russland startete einen Angriffskrieg und griff die Ukraine grundlos und von mindestens drei Fronten aus an.
2 Kommentare zu “Außenpolitische Verwerfungen I”
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